Zuletzt aktualisiert: 24.01.2022

KfW Effizienzhaus 40

Um Kosten beim Hausbau zu sparen, gibt es von der KfW verschiedene Förderprogramme. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, was es mit dem KfW Effizienzhaus auf sich hat und wie Sie sich den Zuschuss sichern.

Hausinfos

KfW-Programm für Effizienzhäuser gestoppt

Die Förderung für energieeffiziente Gebäude ist am 24. Januar 2022 vorläufig gestoppt worden. Die Bundesregierung plant eine Reform des Programmes. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wie es weitergeht.

Was bedeutet KfW Effizienzhaus 40

Der KfW-Effizienzhaus-Standard ist der Maßstab für die Energieeffizienz von Gebäuden.

Dieser von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) definierte Standard beschreibt wie energieeffizient und energetisch besser geplant Gebäude sind, als der übliche Neubau eines Referenzhauses nach Gebäudeenergiegesetz (GEG), früher EnEV (Energieeinsparverordnung).

Dabei sind zwei Kennzahlen entscheidend:

  • Jahresprimärenergiebedarf
  • Transmissionswärmeverlust
KfW Logo

Die unterschiedlichen Zahlenwerte geben an, wie hoch der Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust der Immobilie zu einem vergleichbaren Neubau ist. Ein KfW Effizienzhaus 40 verbraucht beispielsweise nur 40 % des Jahresprimärenergiebedarfs eines Referenzhauses nach GEG - die Dämmung muss so gut sein, dass der Transmissionswärmeverlust nur 55 % beträgt.

Somit gehen KfW Effizienzhäuser über diesen Standard des Gebäudeenergiegesetzes hinaus.

Energieeffizientes Haus

Niedriger Wert = mehr Zuschüsse

Energieeffiziente Gebäude sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende und werden deshalb staatlich mit den KfW-Förderkrediten und Zuschüssen gefördert. Die Höhe der Zuschüsse hängt vom jeweiligen Effizienzhaus-Standard ab. Je niedriger der Wert ist, desto mehr Zuschüsse gibt es.

Bei FRITZ STENGER bauen wir meistens KfW 40.

Um diesen energetischen Standard zu erreichen, spielen beim Neubau oder auch bei einer energetischen Sanierung folgende Punkte eine große Rolle:

  • Reduzierung der Wärmeverluste
  • Verbesserung der Gebäudedämmung
  • abgetrennte Installationsebene
    Reduzierung des Primärenergiebedarfs
  • Möglichst hoher Einsatz von erneuerbaren Energien

Wie sieht eine Förderung für ein KfW Effizienzhaus 40 aus?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1. Finanzierung über die KfW

Beim Förderkredit “Energieeffizient Bauen” (Programm 261) ist eine Kreditsumme von bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit möglich. Hier gewährt die KfW 20 % auf den Kredit, d.h. Baufamilien können nach Abschluss der Baumaßnahmen mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von 24.000 Euro rechnen.

Wenn zusätzlich der Wärmebedarf des Gebäudes zu 55 % aus erneuerbaren Energien erzeugt wird (Erneuerbare-Energien-Klasse), steigt die mögliche Kreditsumme sogar auf bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit und der Tilgungszuschuss beträgt 22,5 % bzw. bis zu 33.750 Euro

2. Direktzuschuss

Alternativ zu einer Finanzierung über die KfW mit Tilgungszuschuss kann auch ein Direktzuschuss bei der KfW beantragt werden (Programm 461). Diese Variante ist dann interessant, wenn die Baufinanzierung ohne Beteiligung der KfW erfolgt. Die Höhe des Direktzuschusses beträgt dabei analog zum Tilgungszuschuss bis zu 24.000 Euro bzw. 33.750 Euro (Erneuerbare-Energien-Klasse).

Hausinfos

Voraussetzung: Energieberater

Die Voraussetzung für die Beantragung des Zuschusses ist immer ein unabhängiger Energieberater, der die benötigten Nachweise führt. Die Kosten des Beraters werden von der KfW allerdings auch gefördert, mit einem zusätzlichen Kredit von bis zu 10.000 Euro und einem Tilgungszuschuss von 50 %. So können Sie sich bis zu 5.000 Euro erstatten lassen.

Unsere Experten für Energieeffizienz nehmen sich gerne für Sie Zeit, um alle offenen Fragen zum Thema Kredit und Förderung zu klären.

Was muss ich tun, um die KfW Förderung zu erhalten?

Bereits in der frühen Phase der Beratung sollte festgelegt werden, welcher energetische Standard erreicht werden und wie eine Finanzierung laufen soll. Unsere erfahrenen Kundenberater besprechen mit Ihnen alle Einzelheiten. Bei FRITZ STENGER erfüllen wir bereits im Standard KfW Effizienzhaus 40.

Schritt für Schritt zum KfW Effizienzhaus

Schritt 1: Festlegen des energetischen Standards

Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten – zum Beispiel KfW Effizienzhaus 40 oder 40 PLUS.

 

Schritt 2: Beauftragen des Energieberaters

Für die zu erbringenden Nachweise brauchen Sie einen unabhängigen Energieberater. Eine Expertenliste führt die Deutsche Energie Agentur (dena). In enger Zusammenarbeit mit dem Energieberater holen wir das Beste für Sie heraus.

 

Schritt 3: Erforderliche Nachweise

Der Energieberater führt die benötigten Nachweise, damit alle Anforderungen für die Förderung und Bezuschussung erfüllt werden. Das geschieht in enger Abstimmung mit FRITZ STENGER - hier gibt es verschiedene Dinge zu beachten. Aufgrund unserer individuellen Häuser aus Holz, gibt es bei jedem Bauvorhaben andere Punkte, die man beachten muss.

 

Schritt 4: Kredit oder Direktzuschuss beantragen

Sind die Nachweise geführt und die Standards erfüllt, kann der Kredit beantragt werden. Erst wenn die Fördersumme bewilligt ist, startet der Bau des Hauses.

 

Schritt 5: Auszahlung des Zuschusses

Nach Abschluss der Baumaßnahme bestätigt diese der Energieberater und der Tilgungs- oder Direktschuss wird ausbezahlt.

Diese Werte erfüllt ein KfW Effizienzhaus 40

Beispiel für ein KfW-Energieeffizienzhaus, folgende Werte sind bei uns Standard:

  • Außenwanddämmung 35 cm
  • Dachdämmung 30 cm
  • Kellerdämmung 20 cm
  • Fenster mit Dreifachverglasung
  • Luft-Wasser-Wärmepumpe

Ist auch eine höhere Förderung möglich?

Es gibt noch weitere Effizienzhaus Klassen, wie z. B. KfW 40 PLUS. Um diese Förderstufe zu erreichen, muss zusätzlich eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine stromerzeugende Anlage mit Batteriespeicher (z. B. Photovoltaik) installiert werden.

Allerdings steigt die Förderung im Vergleich nur unwesentlich von 22,50 % und bis zu 33.750 Euro bei KfW 40 auf 25 % und max. 37.500 Euro bei KfW 40 PLUS. Hier ist eine genaue Prüfung und Gegenüberstellung der Kosten absolut zu empfehlen.

Besteht die Gefahr von Schimmelpilzbildung?

Eine Grundvoraussetzung für Schimmel ist Feuchtigkeit. Diese entsteht zum Beispiel dann, wenn feuchte Luft auf kalte Wandoberflächen der Außenwände trifft.

Diffusionsoffen und atmungsaktiv
Aus diesem Grund setzen wir auf eine Außenwand, die klimaregulierend wirkt. Durch die hervorragende Dämmeigenschaft unserer KLIMA-AKTIV-Wand wird ein ausgeglichener Feuchtehaushalt in der Wandkonstruktion sichergestellt. Die im Einblasverfahren zwischen den Massivholzständern eingebrachte Holzfaserdämmung nimmt überschüssige Luftfeuchte auf, transportiert sie bei Bedarf wieder nach außen ab.

KLIMA-AKTIV-Wand

Zusätzlich verhindert die gute Wärmedämmung der Außenwände, dass auf der Innenseite der Außenwände die Schimmelbildung begünstigende Oberflächentemperaturen entstehen können.

An unserem kostenfreien Baufamilien-Infotag erklärt Firmenchef Fritz Stenger am Modell der KLIMA-AKTIV-Wand den Luftaustausch in unseren Häusern und das dadurch entstehende ganz besondere Wohnklima.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ein FRITZ STENGER Holzhaus wie geschaffen ist,
um alle KfW Effizienzklassen zu erfüllen.
Unsere Energieeffizienz-Experten freuen sich auf Ihre weiteren Fragen.

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