Holzbau und Klimaschutz: Mit dem Hausbau aus der Klimakrise?

Die Ressourcen der Erde sind begrenzt und im Sinne der uns nachfolgenden Generationen ist es unsere Pflicht, verantwortlich mit ihnen umzugehen. Mit dem Bau eines Holzhauses können Sie Ihren Teil dazu beitragen.

Wälder sind mit die größten CO2-Speicher der Erde. Sie binden einen Großteil der vom Menschen verursachten Emissionen und sind somit extrem wichtig für das Klima auf unserem Planeten. Doch man kann den Wald nicht einfach sich selbst überlassen, denn wenn ein Baum stirbt oder fault setzt er das zuvor gebundene CO2 wieder frei.

Aus Sicht des Klimaschutzes und einer nachhaltigen Forstwirtschaft ist es daher besser, dem Wald Bäume zu entnehmen, bevor diese absterben. Denn so können die verbliebenen Bäume besser nachwachsen und mehr CO2 binden. Zum Ausgleich werden neue Bäume gepflanzt - das hat sogar noch einen weiteren Vorteil, denn ein wachsender Baum nimmt mehr CO2 auf als einer in ausgewachsenem Zustand.

grüner Wald

Das Haus als zweiter Wald

Und auch beim entnommenen Holz ist das CO2 weiter gespeichert - 1 m³ Holz speichert bis zu einer Tonne CO2. Verwendet man dieses Holz für den Bau eines Hauses, baut man eine Art zweiten Wald! Der Bau mit Stein und Beton ist hingegen für einen Großteil des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Denn Baustoffe wie Stahl, Zement und Ziegel verursachen bereits in der Herstellung Treibhausgase.

Holzhaus vs. Steinhaus

Vergleicht man die beiden Bauweisen, fällt schnell der Vorteil des Bauens mit Holz auf: Ein m² Außenwand in Holzrahmen-Bauweise bindet im Schnitt 45 kg CO2 pro m² - bei einer Ziegelaußenwand werden ca. 57 kg CO2 produziert, bei Beton sind es sogar 82 kg pro m²!

Einen ausführlichen Vergleich der beiden Bauarten finden Sie in unserem Blogbeitrag.

Vergleich CO2-Emission verschiedener Außenwand-Bauweisen (kg/m²)
CO2 Außenwand

Holzhausbau und Klimaschutz

Sämtliche Energie, die man von der Herstellung bis zur Entsorgung von Bauwerken benötigt, nennt man graue Energie - und genau diese Mengen CO2 gilt es im Bau zu reduzieren.

Die Lösung kann so einfach sein: Verwendet natürliche, organische Materialien, also Holz!

Denn zum einen ist Holz ein nachwachsender Rohstoff und zum anderen kann beim Holzhausbau bis zu 50 % der grauen Energie eingespart werden. Holzhäuser können also nicht nur langfristig als CO2-Speicher dienen, sie sind auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Neben dem im Holz weiter gebundenen CO2 hat ein Holzhaus viele weitere Vorteile, zum Beispiel Wohngesundheit und ein ausgezeichnetes Raumklima.

Geht der Holzhausbau dann auf Kosten des “echten” Waldes?

Nein! Denn wie oben bereits erwähnt, ist es aus Sicht des Klimaschutzes besser, einem Wald nachhaltig Bäume zu entnehmen und diese stofflich zu nutzen. Außerdem wachsen alleine in Bayern pro Stunde ca. 2000 m³ Holz nach. Bei FRITZ STENGER werden in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ca. 40-45 m³ Holz verbaut.

Somit wachsen in Bayern pro Stunde bis zu 50 Holzhäuser nach. Obwohl der Holzbau in Deutschland stetig zunimmt, wird bislang immer noch der Großteil aus Beton und Stein gebaut.

Bauen Sie in Holz, bauen Sie mit FRITZ STENGER, denn mit dem Bau eines FRITZ-STENGER-Hauses leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz!

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